Allan Taylor

Aus LYRA
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Lyra-Konzert 2015

Der in Leeds lebende Singer-Songwriter Allan Taylor zählt zweifelsfrei zu den ganz großen britischen Song-Poeten. 27 Alben hat der 68-Jährige seit 1971 veröffentlicht. Seine Songs wurden nicht nur von der Creme der britischen Folk-Szene (Fairport Convention, The Fureys, Clancy Brothers, Dick Gaughan) gecovert, sondern von so unterschiedlichen Musikern wie dem amerikanischen Country-Star Don Williams, Nana Mouskouri oder Francoise Hardy adaptiert. Sein bekanntester Song „It‘s Good To See You“ brachte dem Briten, der in den 80er Jahren als Doktor der Philosophie habilitierte, für die Interpretationen durch Musikern wie Rockröhre Frankie Miller, Reinhard Mey, Hannes Wader, Höhner, Reinhard Mey u.a. goldene Schallplatten und andere Auszeichnungen.




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Arlo Guthrie,Allan Taylor,Tom Paxton, John Sheehan (of-the-Dubliners
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Alan Taylor

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Lyra bemüht sich seit Jahren, einmal einen der herausragenden Singer-Songwriter aus der Qualitäts-Oberliga STOCKFISCH-Records in die Galerie zu holen. Wir haben das große Glück, mit Allan Taylor gleich einen seiner wichtigsten Repräsentanten begrüßen zu dürfen. Mit seiner prägnanten warmherzigen Stimme, den tiefgreifenden Texten und dem exzellenten Gitarrenspiel entführt er seine Hörer in einen eigenen literarisch inspirierten Kosmos. Dieses Lyra- Konzert wird die Liste der absolut unvergesslichen Abende lange Zeit mit anführen!

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Seit 35 Jahren ist er der vollkommene Künstler, ein Dichter und Troubadour, der mit literarischer Anmut in seinen Liedern die Lebenswelten der ansonsten unbesungenen Helden und unsichtbaren Alltagsmenschen festhält. Seine Kompositionen sind stimmig und er trägt sie meisterhaft vor, mit seiner unverwechselbaren tiefen, sonoren Stimme und seinem unendlich detaillierten und doch so einfach klingenden Gitarrenstil.

Mit seiner Langspielplatte „The Traveller“ gewann er den „Grand Prix du Disque de Montreux“ für das beste europäische Album, und seine CD „Colour to the Moon“ (2001) präsentiert das Werk des Künstlers auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Die Lieder seiner letzten CD „Hotels and Dreamers“ fügen sich ohne Probleme in die Reihe seiner Meisterwerke ein. Der „Folker“ wählte die CD zur „CD des Jahres 2004“. Bislang haben über 60 Künstler in unzähligen Ländern seine Lieder in ihr Repertoire aufgenommen.

Sowohl in der Retroperspektive als auch im Blick nach vorn können nur wenige ihre Lebenserfahrung ausdrucksstark formulieren. Allan Taylor’s Lieder entspringen seinen Reiseerlebnissen, immer ist er der Beobachter, der weiterzieht; jedes Lied ist eine Vignette des Lebens, wie eine Anekdote, die man sich in einer Bar erzählt. Jedes Lied, bewahrt seine Integrität, die dem Hörer den Eindruck vermittelt, dass es sich hier um die Wirklichkeit handelt. Die Figuren in seinen Liedern werden so lebendig wie gute Freunde und Orte werden so vertraut, als hatte man sie selbst besucht. Wie Allan Taylor zu Beginn seiner Konzerte sagt: „Lehn dich zurück und genieße die Reise.“



ALLAN TAYLOR : LEAVING AT DAWN

Allan Taylor muss man Freunden feiner akustischer Musik gewiss nicht mehr vorstellen, Alben wie Colour to the Moon oder Hotels and Dreamers fehlen in kaum einer Liste herausragender Folkplatten, ihr natürliches Umfeld sind die Plattenregale jener Menschen, die den Anspruch an Musik und Aufnahmekunst hochhalten. Allan Taylors natürliches Umfeld – das ist die Welt, das ist das Leben.

Der Mann, der auf dem Cover seiner CDs oft so ernst blickt, hat die Welt gesehen, er hat sie bereist und genossen, er hat sie besungen und in seinen Songs zu künstlerischer Heimat verdichtet.

Mit Leaving at Dawn legt Stockfisch das jüngste Werk Allan Taylors vor. Taylors Gitarrenspiel klingt brillanter denn je zuvor, seine sonore, lebensweise Stimme macht Gänsehaut.

Leaving at Dawn: Es bricht früh auf, wer einen weiten Weg vor sich hat – oder wer genossen hat ohne bleiben zu wollen. Der reife Sänger blickt in zwölf bewegenden Stücken zurück auf Momente, Orte und Begebenheiten: biografische, persönliche und historische. Liebeslieder eines Troubadours, intime Familienerinnerungen, Echos süßer 68er Rebellion – Taylor hat die Leichtigkeit des Seins genossen, als sie noch nicht unerträglich war, später hat er die Erinnerung daran, an New York und Amsterdam und Brighton Beach, transzendiert und sie als Kunst bleibend gültig gemacht.

Dass aus dem jungen Mann, der einst im Geiste der Beat-Poeten loszog, um ein fahrender Spielmann zu sein, dieser Künstler wurde, das allein garantiert, dass Allan Taylor das – wie ein bewegender Song berichtet - seinem Vater gegebene Versprechen eingelöst hat: Er ist gewiss kein „almost man“ geworden, vielmehr ein gestandener Mann und Künstler, der sich vom Leben ohne Konjunktiv genommen hat, um mit den Liedern des Dichters zu geben.

Hörbeispiele und Videos

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Eintritt und Reservierung

  • Reservierung: susanne.rusch (at) gmx.de
  • Eintritt: Lyra-Mitglieder 10.- Vorverkauf 12.- Abendkasse 14.-