Bernhard Kegel

Aus LYRA
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Eine Neigung, die offenbar auch das Lyra-Publikum teilt, denn die Lesung war gut besucht: Wissenschaft mit Spannung und hervorragender literarischer Aufarbeitung verbunden. Jens Rusch im Gespräch mit Bernhard Kegel über einen, den beide verehren, über Jean Henry Fabré. Das relativ junge Genre des Wissenschafts-Thrillers erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit und wird ganz sicher auch in Zukunft im Lyra-Programm einen wesentlichen Platz finden. Nur leider sind hochkarätige Autoren in diesem Bereich nicht sehr häufig. So mancher spröden wissenschaftlichen Ausarbeitung würde man wünschen, dass sie von geschulten Schriftstellern noch einmal geschmeidig glattgezogen würde, damit auch ein breiteres Publikum in den Genuss des komprimierten Wissens gelange. Mit juristischen Fachthrillern ist das längst gelungen.

In Deutschland, sieht man von Übersetzungen einmal komplett ab, bekleidet Bernhard Kegel neben Frank Schätzing eine unangefochtene Spitzenposition. Jens Rusch erfuhr bei diesem Gespräch Einiges über das nächste Projekt Kegels, das sich wieder mit Genforschung beschäftigen wird, wie bereits bei seinem Buch "Sexy Sons".

Fabre, den beide verehren, war ein Brieffreund Charles Darwins und kritisierte Laborversuche an Lebewesen aller Art. "Ich aber erforsche das Leben" ist der Titel eines seiner Bücher. Über den Dialog Darwins mit Fabré fertigte Jens Rusch eine Radierung, die er Kegel als Erinnerung schenkte.