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Deutsche Helden – wer soll das sein? Jene, die in Blitzlichtgewittern stehen und aus den Leute-Seiten der Magazine grinsen? Ja, die auch, aber vor allem die nervigen Bescheidwisser um uns herum, diese Torfnasen, denen die Piefigkeit aus den Cargo-Hosen tropft und die sich dennoch für weltläufig halten. All die von sich selbst eingenommenen Fahrradhelm-Tragegestelle, die Wutbürger und veganischen Edelmenschen mit dem klitzekleinen ökologischen Fußabdruck, Busrentner, Vorortsiedler und verpartnerte Homopärchen – das sind Deutsche Helden! Jene, die, wenn auch noch lebendig, so doch schon gefallen sind, und denen dieser Abend mit Dietmar Wischmeyer ein deutsches Kriegerdenkmal sein will. Erinnern wir uns ihrer als Sonderlinge, bevor wir merken, dass es gar keine anderen mehr gibt! Jahrelang auf der Lyra-Wunschliste ganz oben. Nun klappt es endlich am Mittwoch, den 4. Dezember um 20 Uhr. Eintritt Lyra-Mitglieder 14.- Euro, Vorverkauf 16.- Euro, Abendkasse 20.- Euro. Reservierung dringend angeraten.
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An dieser Stelle finden Sie einige exemplarische Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen. Großartige Interpreten und Autoren trugen wesentlich zum herausragenden Niveau und dadurch zum guten Ruf LYRAs bei.
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Selten wurde das Lyra-Credo so punktgenau angepeilt und getroffen. Ulan & Bator haben eine Idealvorstellung von einem Publikum, das ihnen "open-minded" in ihre surrealen, dadistischen oder einfach nur skurillen Darstellungen einer anderen "Wirrklichkeit" folgt. Eine Idealsituation in einem bunten Raum.
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Das zweite Konzert von Pierre Bensusan war ganz ohne Zweifel eines der musikalischen Höhepunkte. Selbst aus Dänemark waren Kenner hervorragender Musik angereist. Zusehen dürfen, wie ein Mensch mit seinem Instrument verschmilzt - es ist wunderbar, das in der eigenen Galerie erleben zu dürfen. Mir fällt nichts Erhabeneres als "Magie" ein - und ich bin sicher, dabei keineswegs zu übertreiben. Pierre Bensusan ist einer der weltbesten Gitarristen und wir können uns glücklich schätzen, ihn bei uns gehabt zu haben.
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Das zweite Konzert von Allan Taylor, der sich selbst als "Troubador" bezeichnet, war erfreulich besucht: Ausverkauft. Selbst aus Dänemark waren Kenner hervorragender Musik angereist. Souverän und sympathisch erläuterte Allan Taylor die Hintergründe seiner gesungenen Reiseerlebnisse. Anspruchsvoller Tiefgang in jeder Beziehung, Klangqualität auf hohem Niveau, solche Konzerte bereichern die Kulturszene.
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Zweimal standing Ovations, die muss man sich erst einmal erspielen. Ein grandioses Konzert mit Dave Goodman im Herbst 2011, zementierte das herausragende Niveau der Lyra Gitarren-Konzerte abermals. Nomen ist halt Omen
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Ein typisches Lyra-Experiment: Gitarrenworkshops. Mit einem Gitarrenworkshop mit Ulli Bögershausen machten wir einen sehr guten Auftakt.
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Donnerstag 18. 11. 2010 um 20 Uhr
Emphatisch und voller Hingabe an die selbstgeschaffenen Figuren entwuchs der Jan Weiler-Lesung ein kurioses Sittengemälde von kafkaeskem Tiefsinn. Ob "Pimmelkarate" den Weg in den Duden schaffen mag, bleibt wohl fraglich, aber das weilersche Lexikon wächst zügig zu einem eigenen etymologischen Standardwerk heran.
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Rückblick auf ein grandioses Lyra-Konzert mit Wingenfelder & Wingenfelder.Die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder sind zwei der kreativsten Künstler dieser Republik. Über 21 Jahre waren das Bruderpaar Stimme und Sound von Fury in the Slaughterhouse. "...an keinem Ort der Republik haben wir in so vielen unterschiedlichen Konstellationen gespielt, wie hier bei Euch ...."!
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Salopp, unprätentiös und auf äußerst sympathische Weise vereinnahmend: Yared Dibaba. Sein "Vertellen" und seine Plattschnacker-Anekdoten entheben die Sprache einer regionalen Fixierung. Daß er kuriose Situationen beschreibt, die nicht selten im Zusammenhang mit seiner Hautfarbe stehen, verblüfften manche Besucher dieser Lyra-Lesung. Gleichwohl ist er weit davon entfernt, sich als Vorzeige-Integrationsmodell vereinnahmen zu lassen. Eine gute Portion selbstbewusste Eigenständigkeit im NDR-Modell der weltweit verbreiteten Plattschnacker signalisiert ein kosmopolitisches Konzept, für das es keinen besseren Protagonisten geben könnte.
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Lyra experimentiert gern, die Gemeinschaftslesung mit Karen Duve, Harry Rowohlt und Frank Schulz ist ein gutes Beispiel. Über 250 Zuschauer dürften anläßlich einer Lesung an der Westküste Schleswig-Holsteins wohl noch nie den Weg in eine Veranstaltung gefunden haben. Da unsere Galerie hierfür zu klein wurde, fand die Lesung im Elbeforum statt. Fotos und Berichte finden Sie unter "Rückblick Gemeinschaftslesung".
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Ihm gebührt ohne Zweifel neben einem wunderbaren Konzertrückblick auch die Erwähnung, daß er in unserem Engagement neue Maßstäbe setzte: Werner Lämmerhirt. Uns wurde klar, daß sich auch einen Verpflichtung daraus ergibt, wenn hochkarätige Gitarristen bereit sind, in einer doch relativ überschaubaren Location aufzutreten. Es ist halt nicht die räumliche Grösse, die das Niveau bestimmt.
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Ein faszinierender Moment. Nachdem wir bereits akribisch die Anlage ausgesteuert hatten, entschloss sich David Qualey, vollkommen auf Technik zu verzichten und zog das Publikum rein akustisch in seinen Bann. Ein grandioses Konzert.
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Wunderbare Momente im Lyra-Stammbuch. Michy Reincke, mal "nackt" und mal mit der von ihm patronierten Lauschlounge, brachte Gourmetmusik für Genusshörer in die Galerie.
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Er las bei uns: Walter Kempowski, auch Günter Kuhnert und Sarah Kirsch, die bedeutendste deutsche Lyrikerin der Gegenwart. Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass stellte aus, und Otmar Alt. Hannelore Hoger und Uwe Friedrichsen, Ralph Giordano, Hellmuth Karasek und Max Goldt - klingende Namen und großartige Künstler. Oft wurden aus Gästen Freunde.
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Souverän, virtuos und überaus sympathisch: Peter Finger. Ein großartiges Konzert, sicherlich nicht das letzte bei Lyra. Darüberhinaus setzt sich Peter Finger sehr engagiert für seine Kollegen ein. Mehr über sein erstes Konzert bei uns: "Rückblick Peter Finger"
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Ein wunderbares Privileg für engagierte Veranstalter, sich seine Wunschgäste selbst aussuchen zu dürfen. Lange auf dieser Lyra-Liste stand Ian Melrose und sein wunderbares Konzert war für die vollbesetzte Galerie so etwas wie ein praller, akustisch hochfeiner Nikolausstiefel."Rückblick Ian Melrose"
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Mehr als einmal hatten Knortz, Johannsen, Beliaeff und Jesse dafür im Hausbuch niederdeutscher Lyrik geschmökert. Manchmal spielte sogar der Zufall mit, zum Beispiel bei der Übersetzung eines Stücks von James Taylor, "das auf Hochdeutsch einfach nicht gelingen wollte, aber auf Platt war plötzlich alles ganz einfach". Songs von Sting, Cash oder Springsteen, geschliffene Mehrstimmigkeit und eine interessante Instrumentenvielfalt von der Tin-Whistle über Bagpipes zur Steel-Guitar überzeugten das Publikum davon, dass Folk nicht tümelnd daherkommen muss.
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Lyra wird vom Anspruch und vom Engagement seiner Mitglieder getragen. Über Jahresgaben und zahlreiche Vergünstigungen erhalten diese mehr als ihren Mitgliedsbeitrag von lediglich 20.- Euro pro Person zurück. Ehepaare oder Lebenspartner zahlen sogar nur 15.- Euro pro Person.
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