Heiner Egge

Aus LYRA
Wechseln zu: Navigation, Suche
EggeNEU.jpg

Lesung mit Heiner Egge am Freitag, den 17. Oktober 2014 um 20 Uhr

Eintritt Lyra-Mitglieder 10.- Euro, Vorverkauf 12.- Euro, Abendkasse 14.- Euro.

H Egge Foto Wernerwww.jpg



Heiner Egge

Er fühlt sich in seinem Land zu Hause, auch wenn er jeden Tag mit dem Dithmarscher Grenzfluss liebäugelt.... Ein Grenzgänger sozusagen. Einer, der schon mehrere Fluchtversuche unternommen hat, aber immer wieder zurückgekehrt ist, weil sein Herz doch an diesem Ufer der Eider schlägt und er hier tief verwurzelt ist.

Ja, er habe einen kritischen Blick, sagt Schriftsteller Heiner Egge. „Aber ich habe meine Fans, die das genauso sehen.“ Er fühlt sich als Beobachter. Nicht umsonst heißt der Untertitel seiner Eiderdaus-Kolumnen, die jetzt als Buch erschienen sind: Bemerkungen vom Rand. 73 seiner liebsten Eiderdaus-Geschichten sind in dem gleichnamigen Buch zu lesen. Egge schreibt Eiderdaus seit Oktober 2007, zunächst für unsere Zeitung, inzwischen für die Kulturzeitschrift Lüüd.


Leben

Heiner Egge verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Bauernhof in Heide. Nachdem er 1967 die Reifeprüfung abgelegt hatte, leistete er seinen Wehrdienst ab und studierte ab 1969 Germanistik und Geschichte an den Universitäten Kiel, Marburg und Freiburg im Breisgau. Später lebte er als freier Schriftsteller in Buchenbach/Schwarzwald. Egge unternahm Reisen in den Mittelmeerraum und nach Afrika.

Von 1975 bis 1988 gab er die Literaturzeitschrift Nachtcafé heraus. Ab 1985 lebte er in Hamburg, wo er in Altona eine Buchhandlung betrieb. In den Neunzigerjahren kehrte er in seine dithmarscher Heimat zurück; nach einem vorübergehenden Aufenthalt in Sarzbüttel lebt er seit 1998 in Hennstedt. Seit 2000 ist er Sekretär der Klaus-Groth-Gesellschaft.

Heiner Egge ist Verfasser von Romanen, Erzählungen und Reisebüchern. 1977 erhielt er den Förderpreis des Georg-Mackensen-Literaturpreises, 1993 ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben und 1994 den Friedrich-Hebbel-Preis.


Quelle: Dithmarscher Landeszeitung / Wiebke Reißig

Lyra-Rückblicke

Edition LÜÜD, Nordermarkt 4, 25704 Meldorf.
Gespensterschrecken.jpg

Werke

  • Davonfahren, Kirchzarten 1978
  • Auf Haussuche, Schwichteler 1979
  • Über die Straßen hinaus, Heide 1979
  • Café Treibsand, Freiburg i. Br. 1982
  • Im Schatten des Delphins, Karlsruhe 1982
  • Niebuhrslust, Hamburg [u.a.] 1992
  • Das Wanderfieber, Witzwort 1998
  • Zwischen den Gezeiten, Heide 1998 (zusammen mit Walter Mayr)
  • Der Eiderbote, Flensburg 2001
  • Heide – ein Land wie der Wind, Heide 2001
  • In der Kajüte, Husum 2004
  • So weh an der Sonne, Husum 2005
  • Die Fußreise, Husum 2008
  • Tilas Farben, Ein Roman über die Malerin Ottilie Reylaender, Fischerhude 2013

Weblinks