Rückblick Ian Melrose

Aus LYRA
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Die verinnerlichten, leisen Töne überwogen und wirkten auf das Publikum wie ein sensibilisierender Sog. Klangverliebtheit und höchste Virtuosität übertrug sich beim Ian Melrose-Konzert wie ein Bann auf andächtige Akustikfreunde- und freundinnen .

Und das hatte überhaupt nichts mit der Vorweihnachtszeit zu tun. Die war eher ein Handicap für die Veranstaltung, denn allüberall auf den Tannenspitzen spielen sich an disem Wochenende Veranstaltungen ab, die definitiv Publikum kosten können. Dennoch war die Galerie prall gefüllt.

Auszüge aus seinem neuen Album "Around the corner in 80 minutes" entführten in eine Berliner Anmutung von Weltmusik, eine klangvolle, kosmopolitische Retrospektive seiner ganz persönlichen Vorlieben. Das Publikum erfuhr so ganz nebenbei, wie man exotische Instrumente und Geigen-Partituren auf seine Gitarrenfähigkeiten ummoduliert, als wäre das lediglich die Erweiterung eines Lieblingsgerichtes durch ein neues Gewürz. Wie im Konzert mit Pierre Bensusan zuvor stimmte auch Ian Melrose für einige Stücke seine Gitarre auf DAGGAD um, während er locker weiterplauderte.

Wie bei jedem Lyra-Konzert befanden sich wieder zahlreiche Gitarristen und Multiinstrumentalisten im Publikum.

Ian Melrose erlaubte dem Offenen Kanal-Westküste, das Konzert mitzuschneiden. Es wird also in Kürze noch einmal im regionalen Radio im Raum Heide zu hören sein.

Livestream Sendezeit: Donnerstag 17.Dez von 17 bis 19 Uhr

Großes Lob, nicht nur von Ian Melrose, erhielt Michael Behrendt, der die Tontechnik sensibel und sicher im Griff hatte und dem Interpreten quer durch die Galerie jeden Wunsch von den Augen ablas.

Der Offene Kanal wird voraussichtlich auch das Triangle-Konzert mitschneiden.

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