Satzung

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Satzung des Fördervereins für Kulturarbeit „LYRA“

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 7. März 2002 in Brunsbüttel, geändert auf der Mitgliederversammlung am 25. April 2007.



Präambel

Die Arbeit des Fördervereins für Kulturarbeit „LYRA“ basiert auf einer publikumsnahen, ehrenamtlichen Tätigkeit. Dabei sollen vorhandene und gewachsene Strukturen auf einer unabhängigen, soliden Basis weiterentwickelt werden. Mit der Pflege der Schwerpunkte Autoren-Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Galerie-Talks soll die Kommunikation zwischen Kulturschaffenden und Kulturfreunden entwickelt werden. Der Dialog mit anderen Institutionen im Bereich der Kulturarbeit soll entwickelt und gefördert werden.


In diesem Sinne gibt sich der Förderverein für Kulturarbeit „LYRA“ in Brunsbüttel folgende Satzung:



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Förderverein für Kulturarbeit LYRA“.

Er hat seinen Sitz in Brunsbüttel und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

Ziel des Vereins ist es, mit eigenen, ehrenamtlichen Aktivitäten das Spektrum vorhandener kultureller Aktivitäten publikumsnah zu ergänzen. Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch die Förderung und Organisation

künstlerischer Dialoge und außergewöhnlicher Veranstaltungen, Förderung von Nachwuchskünstlern und Jugendarbeit, Medienpräsenz, Printmedien und Internet, Nutzung vorhandener Foren.

§ 3 Steuerbegünstigung

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.

Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung. Sie endet - bei natürlichen Personen - durch Tod oder durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres.

Ein Mitglied kann ferner durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen.



§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Beiträge regelt.

Mitglieder erhalten ermäßigten Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins. Weitere Vergünstigungen, wie Jahresgaben und eine Mitgliederzeitschrift bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.


§ 6 Organe des Vereins

Die Organe sind:

Mitgliederversammlung Vorstand Der Vorstand kann zur Bearbeitung besonderer Aufgaben Arbeitsgruppen bilden.


§ 7 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird vom Vorstandsvorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung durch ein anderes vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied geleitet.

Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

  • Wahl und Abwahl des Vorstandes,
  • Wahl eines Rechnungsprüfers, der nicht zum Vorstand gehören darf,
  • Wahl eines Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit,
  • Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit,
  • Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplanes,
  • Beschlussfassung über den Jahresabschluss,
  • Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes,
  • Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes,
  • Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins,
  • Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.
  • Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich oder per E-Mail eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal jährlich im ersten Halbjahr.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen. Sie muss längsten fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
  • Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Ihre Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.

Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird von einem Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands als Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.


§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.

Im Innenverhältnis soll eine Vertretung ohne den ersten Vorsitzenden aber nur bei dessen Verhinderung erfolgen.

Zum erweiterten Vorstand gehören der Schriftführer und bis zu drei Beisitzer.

Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre.

Der Vorstand ist berechtigt, Ehrenmitgliedschaften zu verleihen.

Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Die Beschlüsse des Vorstands sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden oder einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.


§ 9 Satzungsänderungen und Auflösung

Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von dem zuständigen Registergericht oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an den „Freundeskreis Hospiz“ in Dithmarschen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.