Triangle
Aus Lyra
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Mitschnitt
Der Sendetermin für das Triangle-Konzert steht fest: am 25. Februar im Offenen Kanal Westküste in der Zeit von 17-19 Uhr - natürlich auch per Livestream zu hören unter:
http://www.okwestkueste.de/wk/hoeren/livestream/index.php
Der Mitschnitt wird das ganze Konzert beinhalten.
Hausband
(engl. "Husband")
Wie in jedem Jahr wurde auch 2010 das musikalische Frühjahr bei Lyra mit einem irischen Abend eröffnet.
Die Gruppe "Triangle" stellt den einzigen jährlich wiederkehrenden musikalischen Aktivposten im Lyra-Programm dar. Als fernweherzeugende Hausmacht verwandeln sie die Galerie Rusch mit wenigen Gitarrenakkorden, hochstimmigen Bagpipes und hämmernden Bodhrans in einen irischen Pub. Die wettergegerbte Stimme von Wolfgang Langschwager und seine eingeflochtenen kurzen Anekdoten tragen sehr dazu bei, daß das Publikum die Schleusenstadt auf einem Seelenflug von maritimen Unglücken und verlorenen Märtyrerschicksalen in Richtung grüne Insel verlässt.
Rückblick 2010
..... oder wie alles anfing....
Damals, im Irlandverein in Hamburg, Mitte der 70er-Jahre:
Unter all denen, die sich dort trafen, um von der "Grünen Insel" zu schwärmen, waren auch einige Musiker.
Irgendwann kamen einige davon zu der Einsicht, mehr aus dem gelegentlichen Treffen zu machen und regelmäßig zusammen zu musizieren. So langsam ging es los.
Edgar (Ede) Durry, Patricia (Pat) Schulz, Declan Collins und Wolfgang Langschwager , sozusagen die Gründungsmitglieder, "fiedelten" munter drauflos.
Dann die ersten Auftritte, zunächst noch ohne Bandnamen. Aber nicht alles war einfach und so konnte es passieren, dass Pat ohne das Banjo zu Auftritten kam, weil zu Hause hin und wieder "dicke Luft" war und das Instrument ihrem Freund gehörte..... na gut, noch ne Gitarre mehr.
Die Geburtsstunde der heutigen "Triangle"
Der Irlandverein trennte sich in "Officials" und "Professionals" Die Band blieb - natürlich bei den "Profs". So ging es einige Zeit, dann verließ Pat Hamburg und damit auch uns. Unverdrossen musizierten wir weiter und bald auch im legendären "Shamrock", der hamburg-irischen Musikkneipe bei Mike Gillan in der Feldstraße. Hier regelmäßig alle vierzehn Tage, immer Mittwochs - und lange.... und auch manchmal seeeehr lange. Nicht nur im "Shamrock", mittlerweile unsere Stammkneipe geworden, sondern auch woanders.... hauptsache Musik!
Eine Band braucht einen Namen
Wir entschieden uns nach dem Spielen des Songs "Parting Glass" und hießen dann auch so. Welch zutreffende Bezeichnung, wenn wir an die feuchten langen Nächte im "Shamrock" denken. Irgendwann, nach einer verrückten und tollen Zeit, ging leider auch Declan . Danach kam Gert Böcke mit Banjo und Gitarre, ohne Gesang. Wieder eine tolle Zeit. Und Dann kam Erich Krieger mit Gitarre.... Jetzt waren wir wieder zu viert!! Nun sollte doch eine neuer Name her, ein wenig wollten wir uns von dem Image des ewigen letzten Glases trennen (die Leber ist darüber hinaus sehr dankbar). Vier Musiker unter einen Hut zu bekommen, ein hoffnungsloses Unterfangen! Erich fiel gelegentlich aus beruflichen Gründen auch mal länger aus, dann fehlte wieder einmal ein anderer... Der neue Name der Gruppe wurde Programm - die Band hieß fortan "Sometimes Four". Das ging so einige Zeit sehr gut, miteinander hatten wir viel Spaß und lustige Erlebnisse. Es folgte die erste Irlandreise der Band mit Edgar, Erich und Wolfgang. Dann ging Erich zurück ins Schwabenland - nach Hause. Und dann wieder ein neuer Name! Zu dritt mit Gert Böcke hieß die Band dann endgültig "Triangle"
10 Jahre voll (... nicht wörtlich nehmen) Unser 10-Jähriges feierten wir auf dem Höhepunkt des Golfkrieges. (war trotz der schlimmen Tatsache des Krieges, die uns sehr wohl berührte - die Stückauswahl war natürlich der politischen Situation angepasst, eine tolle Feier und ein tolles Konzert, nur für Freunde mit Klaus Augustin als Gastmusiker und Freund). Dann ging auch Gerd. Ede und ich haben uns nie Gedanken gemacht, warum die anderen immer gingen - es gab ja immer einen "Neuen" - nein, war ein Scherz! Gerd ging aus beruflichen Gründen aus Hamburg fort. Und da war er schon, der "Neue", wie aus dem Hut hervorgezaubert: Wolfgang Gerdt, von uns kurz "Wölfie" genannt, um Verwechslungen mit dem "großen" Wolfgang vorzubeugen. Er brachte Gitarre, Gesang und später auch Mandolinenklänge in die Gruppe. Neue Leute bringen immer Veränderungen und wir machten mehr und mehr Auftritte. Unsere ersten Studioaufnahmen - eine Cassette (1994) und dann die erste CD (Homeward - 1997) entstanden in dieser Zeit.
Nächste Irlandreise der Band mit Ede, Wolfgang und Wölfie. Wie schon bei der ersten Reise: B&B im Hotel, Dinner, alle Drinks frei und dafür einen Abend Musik. Dann ging es weiter zum nächsten Hotel. Toll aber auch anstrengend.
Millenium ... oder schlicht gesagt ein neues Jahrhundert ! Gleich zu Beginn machte sich der Wunsch breit, noch jemanden in die Band aufzunehmen. Wölfie, einst aus dem Hut gezaubert, zauberte jetzt selber. Henning Wulf, der "Neue", ehemals bei der Seewetteramtstruppe "Weather Permitting" und auf der Suche nach einem musikalischen Zuhause, kam mit dem neuen Jahrhundert. Er brachte so einige Instrumente mit und ab sofort hatte die Musik wieder, wie früher, Banjoklänge.
Die Triangle wurde also "viereckig".
Daraus wurde eine neue CD (Sound Of Singing - 2000), zwei gemeinsame (wieder anstrengende) Irlandreisen und Freundschaft. Geht doch !
.... und der nächste Name ist auch schon gesichert: "Old Triangle"!
Live-Mitschnitt

