Ulan & Bator

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Foto: Sabine Kolz
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Das Wortspiel mit der "Wirrklichkeit" ist leider dem Lektorat zum Opfer gefallen.
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Dada wird gesellschaftsfähig ? In kabarettistischem Bommelmützen-Gewand - wie soll das gehen? Nach einem extrem gut angenommenen Erstauftritt in unserer Galerie erfolgte ein küstenweiter Aufschrei: Wiederkommen - unbedingt - jetzt gleich, oder ich trete aus! Da kann man nix machen. LYRA beugt sich dem Druck der Stimmen des kulturbesessenen Volkes und hat sich sogleich in die lange Warteschlange der beiden Wortmetze Ulan und Bator gestellt. Sie kommen also wieder.

Am 7. November 2014.


Eintritt Lyra-Mitglieder 14.- Euro, Vorverkauf 16.- Euro, Abendkasse 20.- Euro.

Dadaistisch getränktes Absurdkabarett

Quelle: Eva Graf Poznicek

Das NEUE Programm "Irreparabeln"

Es ist soweit. Ulan & Bator, Deutschlands feinste Absurdisten, präsentieren nach ihrer preisgekrönten "Wirrklichkeit" ein neues Programm. In "Irreparabeln" zelebrieren Sebastian Rüger und Frank Smilgies wieder ihren einzigartigen Stil zwischen Theater, Comedy, Impro, Dada Acapella und hoher Kunst.. und alle Freunde des abseitigen Humors strahlen selig.

Noch immer passen Ulan & Bator in keine Schublade, gibt es keinen Genre-Begriff, mit dem sich die Form von Ulan & Bators Schaffen umfassend und griffig beschreiben lässt. "Irreparabeln" hat wie "Wirrklichkeit" keinen roten Faden und doch gibt es eine Haltung und einen Geist, der allem innewohnt. Auch hier sind die Übergänge zwischen Improvisiertem und Inszeniertem fließend. Erneut sind die Strickmützen Auslöser einer "Wirrklichkeit" die in "Irreparabeln" eine verfeinerte, verdichtete Fortsetzung erfährt, aber dabei mit neuen Szenen, Sketchen, Liedern und Tänzen aufwartet, die es in sich haben: da gibt es zum Beispiel die Pina Bausch-Hommage zweier Fabrik-Arbeiter, eine dystopische Suite über eine Familie, die die Namen ihrer Kinder gegen Markennamen austauscht, das Lemmingkai-Lied, welches beim Lemming-Ritual gesungen wird, bei dem man etwas Gutes tut für die Allgemeinheit indem man Platz schafft und einen Kurs in Business-Yoga, das einem hilft die göttliche Arbeitskraft in Dir zu finden und zu optimieren. Denn Yoga ist Liebe und Liebe, das ist immer auch und vor allem professionelles Management der eigenen Marke.

Dies und viele weitere neue Feinheiten aus dem unerschöpflichen Ulan & Bator-Universum erwarten das Publikum, in dem weiterhin alles damit beginnt, daß zwei Herren in Grau sich zwei zufällig gefundene Wollmützen auf den Kopf setzen. Und diese etwas in Gang setzen, von dem die einen sagen, es sei überraschend, inspirierend und virtuos, andere wiederum sagen, es sei "wahnsinnig". "Erst wenn man dieses verrückte Duo gesehen hat, weiß man was alles möglich ist!" schrieben die Badischen Neusten Nachrichten über Ulan & Bator.

Der Wiesbadener Kurier schrieb: "Als ob sich die Monty Pythons, Helge Schneider und Otto zu einer Dada-Session treffen!"

Das mag stimmen. Doch Ulan & Bator darauf zu reduzieren, würde Ihnen nicht gerecht. Sie sind noch mehr. Wieviel, das bestimmt das Publikum, dem Ulan & Bator alles zutrauen. Sogar mehr zu wissen, als es denkt, während es lacht.

Aktuelle Pressestimmen

Pressestimmen:

  • "Wahnsinn der Sonderklasse- das ist utopische Komik"

(Münchner Abendblatt)

  • "Der lustige Irrsinn hat nicht nur Methode , sondern auch Tiefgang"

(Süddeutsche Zeitung/ Oliver Hochkeppel)

  • „Die Auszeichnung in der Sparte Kleinkunst erhält das Duo Ulan &

Bator, das Werbesprüche, Alltagsfloskeln und Politphrasen zu irrwitzigen Grotesken verdichte und auf diese Weise ein großartiges Slapstick-Theater pflege. Mit frappierender Coolness und perfektem Timing betreiben Frank Smilgies und Sebastian Rüger großARTiges Slapstick-Theater." (Begründung der Jury zum Deutschen Kleinkunstpreis 2011) "Ihr Vorstellung riß die Jury und das Publikum vor Lachen schier von den Stühlen..Sie gingen an ihr Limit mit ihrer körperlichen und verbalen Absurdität, lieferten grandioses Dada und ein sehr kreatives neues Format" ( Begründung der Jury zum Passauer Scharfrichterbeil 2009)

  • "Genial." ( 3Sat "Kulturzeit")
  • "Comedy fürs Arte Publikum: darin besteht wohl die Kunst von Ulan &

Bator, mehrere unterschiedliche Ebenen miteinander zu verbinden. Eine völlig andere Art Deutscher Unterhaltungskultur mit viel Platz für großartigesKönnen." (Badische Zeitung, April 2011)

  • "Ich schaue seit 40 Jahren Kabarett..aber so etwas habe ich noch nicht

gesehen." " (Reinhard Hippen, Gründer des Deutschen Kabarettarchivs, nach einer Vorstellung im Mainzer Unterhaus, Dezember 2009)

  • "Wo findet sich die Realität dieser philosophischen Komiker? Nicht in

Tageszeitungen, sondern in der breit angelegten Kreativität von Künstlern, die mit Sprache, Logik und Themen spielen."(Funk Uhr, 2010) 2/3

  • "Ein anarchisches, kluges Vexierspiel" (General-Anzeiger Bonn, 2011)

"Wer die Abwechslung liebt, es braucht, gefordert zu werden, der könnte süchtig nach diesen Kleinkünstlern werden und sich woanders nur mehr langweilen." (Pressedienst Ismaning Online, 2010)

  • "Kabarettisten lesen Zeitung- Ulan & Bator machen Kunst" Volker

Pispers anlässlich der Preisverleihung des Kleinkunstpreises 2011

  • "Ist das eine neue Kunstform.oder ist das der endgültige Kollaps der

Welt?" (Cellesche Zeitung) "Furioses Komiker-Duo....Große Kunst" (Südkurier Konstanz) "Ein Präzedenzfall der deutschen Kulturszene..Den Hirnnerv, den die beiden zwei Stunden lang pausenlos angriffen, kannten die meisten Zuschauer noch garnicht. .Wenn es zwischendurch mal still wurde, konnte man Zwerchfelle reißen hören..Dass Ulan und Bator auch den routiniertesten Theater-und Kabarettbesucher zur Verzweiflung bringt, ist schon alleine daran zu merken, daß niemand wußte, wann er klatschen sollte.. Am Ende tobte der Saal dann doch einstimmig..Erst wenn man dieses verrückte Duo gesehen hat, weiß man was alles möglich ist." (Badische Neue Nachrichten, 2011)


Ulan und Bator

- zwei Chaoten mit wildesten Gehirnwindungen auf den ersten Blick; auf den zweiten dann aber entdeckt das Publikum die genial minimalistischen Übergänge und die Essenzen, welche in den dadaistischen Dialogen stecken. Am einfachsten lässt sich das Stück "Wirrklicheit" von Ulan und Bator verdauen, wenn man es über sich ergehen lässt, wenn man sich hineinwirft in diesen Strudel der absurden Impulse, wenn man sich übergiessen lässt von dieser Dusche der komischen Einfälle... und dabei immer wieder merkt, wie es hier sticht und dort kratzt, wie man den Spiegel der Gesellschaft vorgehalten bekommt, wie man sich selbst wiedererkennt, die eigenen Marotten auf der Bühne vorgespielt bekommt. Überzeichnet zwar, ins Absurde getrieben, zugespitzt fast bis zur Unkenntlichkeit. Aber eben doch mit einem gehörigen Schuss Wahrheit.

Ein wundervoll anregender und zugleich anstrengender Abend, der an Dichte und Tempo kaum zu übertreffen ist. Und der noch einige Tage braucht, um verdaut zu werden.

Reservierung dringend angeraten.


Ulan & Bator

Was kann man von zwei Herren in grauen Anzügen erwarten, die sich plötzlich zwei bunte Bommelmützen aufsetzen? Die infolgedessen plötzlich Szenen spielen in -zig Figuren, Lieder singen in existierenden und nicht-existierenden Sprachen, Schiller neben QVC, Musik neben Sketch neben Tanz, .. und das alles ohne Requisiten, außer zwei Stühlen und ohne roten Faden.

Die Männer unter den Mützen, Sebastian Rüger und Frank Smilgies, lernten sich 1990 auf der Essener Folkwanghochschule für Darstellende Kunst kennen, die dafür bekannt ist, alle Künste unter einem Dach zu vereinen.

Und damit genau der richtige Ort für die beiden, denn mit mehreren Seelen in der Brust geplagt wollten sie sich nicht reduzieren, wollten immer schon alles sein, was sie ausmacht: Schauspieler, Regisseure, Autoren, Musiker, Clowns, Tänzer..

Die Darstellenden Künste zusammen zu bringen, das faszinierte sie von Anfang an.

So war es nur folgerichtig, dass sich die beiden nach Jahren in unzähligen Theaterproduktionen, vor und hinter Filmkameras und Sprechermikrofonen, als Zeichner, Autoren, und Schlagzeuger in diversen Bands zusammentaten.

Und sie verdichteten ihre künstlerischen Erfahrungen zu Ulan & Bator und ihrem Programm "Wirrklichkeit", einem Theaterabend, der mehr ist als ein Theaterstück das irgendwann abgespielt sein wird.

Denn mit "Wirrklichkeit" haben Rüger und Smilgies einen ganz eignen, sich immer weiter entwickelnden Kosmos geschaffen, in dem alles möglich ist.

In dem sie künstlerisch frei sind ohne beliebig zu sein.

In dem sie nichts erklären, sondern den Zuschauern eigenes Mitdenken und Mitfühlen zutrauen.

Ist es Kabarett?

Ja, denn Ulan & Bator kratzen in einer unverkennbaren eigenen Haltung kritisch und doch unerhört positiv an den gesellschaftlichen Grundlagen unseres Lebens.

Ist es Improvisationstheater? Ja, auch, denn in "Wirrklichkeit" sind die Übergänge zwischen Inszeniertem und Improvisiertem fließend.

Ist es Comedy ? Ja, weil Rüger und Smilgies Komiker sind und in bester Tradition selbst der Tragödie noch ein Lachen abgewinnen können.

Rüger und Smilgies selbst mutmaßen, es sei Theater in der Form von Jazz mit dem Ausdruck von Comedy was da mit Ihnen unter den Mützen passiert.

Ein sich stetig verändendes Gebilde das jene Zuschauer am meisten genießen können, die offen sind, einfach schauen und sich überraschen lassen.

Eins aber steht fest: die Künste haben Rüger und Smilgies zusammen gebracht und diese haben daraus ein unterhaltsames Gesamtkunstwerk geschaffen : Ulan & Bator.


Pressestimmen

Was die beiden so ganz ohne Requisiten oder technischen Schnickschnack auf der Bühne so ablassen, mag für den einen oder anderen zwar gewöhnungsbedürftig sein, einzigartig und höchst unterhaltsam ist es aber allemal. Denn wenn die Schauspieler Sebastian Rüger und Frank Smilgies sich ihre gehäkelten Bommelmützchen überziehen, scheint die erwachsene Welt der Logik wie ausgeschaltet und eine ganz eigene Form der Absurdität zieht ein. Vielleicht am ehesten im Geiste der legendären Monty-Python-Fernseh-Shows zappen sich die beiden durch einen haarsträubenden Abend voll wortwitziger Kalauer, eingestreuter Werbepausen, körperbetonter Sketche, getanzter und gesungener Musikeinlagen, dadaistisch anmutendem Nonsens, hochkultureller Einlagen und Zitate aus über 2000 Jahren Theatergeschichte oder krude Parodien. Nach eigenen Angaben betreiben sie eine Art von „Theater in der Form von Jazz mit dem Ausdruck von Comedy“, entsprechend improvisiert und spontan präsentieren sie denn auch ihre „Wirrklichkeit“ mit immer wieder neuen Ideen.

„Der lustige Irrsinn hat nicht nur Methode, sondern auch Tiefgang“, schrieb die Süddeutsche Zeitung.

Am 13. März 2011 erhielten Ulan & Bator vom Mainzer Unterhaus den “Deutschen Kleinkunstpreis”. Die Begründung der Jury lautet:

"Die Auszeichnung in der Sparte Kleinkunst erhält das Duo Ulan & Bator. Damit zeichnet die Jury zwei exzellente Komödianten aus, die Werbesprüche, Alltagsfloskeln und Politphrasen zu irrwitzigen Grotesken verdichten. Mit frappierender Coolness und perfektem Timing betreiben Frank Smilgies und Sebastian Rüger großARTiges Slapstick-Theater."

Am 7.Januar 2012 wurde ihnen der Sonderpreis des „Deutschen Kabarettpreises”, gestiftet von der Stadt Nürnberg, vom Nürnberger Burgtheater verliehen:

"Zwei Bommelmützen mischen die deutsche Kabarettszene auf. Ulan & Bator haben mit kreativer Urkraft eine völlig neue Form der Komik auf deutschen Bühnen etabliert. Ihr intelligenter Humor, das perfekte Timing und die exakte Umsetzung ihrer Ideen in Körperkomik sorgen für eine erfrischende Irritation, die das Publikum im Verlauf eines Abends mit Ulan & Bator in immer größer werdende Begeisterung versetzt." Pressemitteilung v. Nürnberger Burgtheater

  • Deutscher Kabarettpreis 2012 (Sonderpreis)
  • Deutscher Kleinkunstpreis 2011 (Sparte: Kleinkunst)
  • Memminger Maul 2011
  • Stuttgarter Besen 2010 (Hölzerner Besen)
  • Herborner Schlumpeweck 2010
  • Passauer Scharfrichterbeil 2009

Wirrklichkeit

F878daabf0.jpg"Wirrklichkeit": Zwei Männer in Grau warten auf der Bühne wie das Publikum auf den Beginn der Veranstaltung. Plötzlich machen die beiden eine Entdeckung: kurioserweise und auch für die Herren selbst nicht ganz nachvollziehbar finden sie in ihren Hosentaschen Mützen vor... Mützen, die die Träger zum Mittelpunkt eines für sämtliche Lachmuskeln gefährlichen, insgesamt sehr skurrilen Abends machen. Spiegeln die beiden "das Publikum"? Oder sind sie Insassen einer Anstalt? Oder erleuchtete Clowns? Die Fragen bleiben offen in dieser neuartigen Bühnenkunst, die ohne doppelten Boden, Einspieler und Tricks auskommt. Gänzlich ohne roten Faden wird das Publikum mit durch das irrwitzige Programm genommen, das sich jeden Abend anders präsentiert und neu (er)findet wie beim Jazz. Erfrischend anders sortieren sie bekannte Phrasen neu, stimmen Liedchen an, wagen sich – neben bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Miniaturszenen, in denen unter anderem auch mal Schiller, Sophokles und Domian aufblitzen – in Improvisationen von denen sie selber nicht wissen wie sie ausgehen; singen, spielen, moderieren, trommeln, tanzen und haben mit jedem Sprachspiel noch eine Überraschung parat. Wenn es einen humoristischen Beleg für Paralleluniversen gibt, dann in Ulan & Bators "Wirrklichkeit".

Sebastian Rüger und Frank Smilgies lernten sich beim Schauspielstudium auf der Folkwang Hochschule Essen kennen. Zu Ulan und Bator erleuchtet 2001.

Termine unter www.ulanundbator.de

Ab 2003 bei WDR 1Live: "C.O.P. - Cops ohne Plan". Dort ab August 2004 auch mit "ZAPPOKALYPSE" und "44: Fourty-Four", der ultimativen Parodie auf "24". "44: Fourty Four" ist die erste Comedy-Serie in Echtzeit. Im Herbst 2007 Premiere ihres ersten abendfüllenden Bühnenprogramms "Wirrklichkeit".

Sebastian Rüger arbeitete an diversen Theatern, dreht für Film und Fernsehen und trommelte in Bands. Er lebt in Köln. Frank Smilgies ist ebenso trommelnder Schauspieler, schreibt und lebt in Italien und Köln.

Zwei Mützen auf dem Weg in den Kleinkunstolymp!


Stuttgarter Besen 2010 Passauer Scharfrichterbeil 2009


Noch mehr Pressestimmen

Der lustige Irrsinn hat nicht nur Methode, sondern auch Tiefgang. (Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel)

Wahnsinn der Sonderklasse, das ist utopische Komik. (Münchner Abendzeitung)

Ist das eine neue Kunstform.oder ist das der endgültige Kollaps der Welt? (Cellesche Zeitung)

Ungemein präzise, unverschämt albern und ungebremst absurd flippern sie durch Gedankenbahnen und führen Entgleisungen als gelebte Anarchie vor. (Abendzeitung Nürnberg, Andreas Radlmeier)

Ihnen gelingt ein aufregender Mix aus Gesang, Pantomime, Kabarett und gespieltem Witz. (Mainzer Rheinzeitung, Gerd Blase)

Sie gingen an ihr Limit mit ihrer körperlichen und verbalen Absurdität, sie lieferten grandioses Dada und ein sehr kreatives, neues Format. (Ludwig Müller bei der Verleihung des Passauer Scharfrichterbeils 2009)

Die beiden beherrschen ihr Handwerk und ganz nebenbei ihr Publikum... (Bonner Generalanzeiger)

Sie liefern ein Programm voll absurder Komik, exzellenter Schauspielkunst und musikalischer Präzision... (Fürther Nachrichten)

Das hellste Licht seit Erfindung der Glühbirne... ein phänomenales Ereignis... einfach wunderbar! (Choices/Köln)

Zwei Künstler mit so einem breiten Spektrum, dass kein Etikett passt... (Tagblatt, Tübingen)

... zwerchfellerschütternd, irrwitzig, brillant. (Kölner Stadtanzeiger, Marianne Kolarik)

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